Was?
Wozu?
Wie, Wann + Wo?
 


Uns heutigen Menschen bereitet der Umgang mit den Texten der Bibel nicht selten Schwierig-keiten. Wie können wir als heutige Menschen die alten uns überlieferten Texte verstehen?

Biblische Figuren verhelfen über einen Weg der Identifikation und der Veranschaulichung        zu einem persönlichen Zugang zu konkreten Biblischen Erzählungen mit ihren reichhaltigen und verdichteten Bildersprache.

Über verschiedene Weisen des Umgangs mit biblischen Figuren wird eine „Wahrnehmung mit allen Sinnen“ gefördert und damit ein ganzheitlicher Zugang eröffnet. So können sich biblische Erzählungen in ihrer Aussagekraft mit persönlichen Erfahrungen verbinden.

Durch variable Haltung und Gestik läßt sich über die biegsamen "Empathie"- Figu­ren vieles ausdrücken, was durch die Sprache allein nur schwer möglich ist. Die Möglichkeiten des Einsatzes sind vielfältig: Kinder- und Familiengottesdienst, Religionsunterricht, religiöse Erziehung im Kindergarten und in der Familie...  sowie als variable Krippenfiguren für die Advents- und Weihnachtszeit zu Hause.

Neben der Arbeit mit Kindern gibt es auch für Erwachsene verschiedene methodische Weisen, wie die Biblischen Figuren in der Begegnung mit biblischen Texten hilfreich sein können, ohne dabei selbst in eine "Kinderrolle" gehen zu müssen.



1. Die Advents- und Weihnachtskrippe in der Heilig-Geist-Kirche zu Friedberg             (Figurengröße 50 cm)

2. Eröffnung der Kar- und Osterwoche im Rahmen eines Familiengottesdienstes an      Palmsonntag in der Pfarrgemeinde   (Figurengröße 50cm)

3. Pfingsten in der Kinderkirche unserer Pfarrgemeinde und als inhaltliches Angebot mit Gästen auf dem Kirchentag in Köln 2007   (Figurengröße 30cm)

Manche der Szenen wurden bereits gestellt präsentiert, um sie dann Schritt für Schritt gemeinsam zu erschließen und zu verstehen. Andere Szenen wurden mit Kindern und Erwachsenen in der Liturgie nach und nach gemeinsam entwickelt, sodass sich ein Geschehen mit vielen Stationen entfalten konnte.

   






Adventskrippe Heilig-Geist-Kirche zu Friedberg am 1.Advent: "Achtsamkeit ist das natürliche Gebet der Seele". Im Rahmen eines thematischen Familiengottesdienstes wurden die neuen Figuren mit jeweils unterschiedlichen Grundhaltungen der Wachsamkeit eingeführt: lauschen, schauen, nachsinnen, mit den eigenen Gedanken und Gefühlen ringen und in der "Wüste" sich in der "Unterscheidung der Geister" übend... Die Mitte der gestellten Szene zeigt einen bewegten Menschen im Gespräch mit einem weisen "Wüstenvater".

                                            




Adventskrippe Heilig-Geist-Kirche zu Friedberg am 2.Advent  (A)  Mt 3,1-12: "In jenen Tagen trat Johannes der Täufer auf und verkündete in der Wüste von Judäa: Kehrt um! Denn das Himmel-reich ist nahe. Er war es, von dem der Prophet Jesaja gesagt hat: Eine Stimme ruft in der Wüste: Bereitet dem Herrn den Weg! ... Die Leute zogen zu  Johannes hinaus... und ließen sich im Jordan taufen." ... andere aber wollen anderes...  





Adventskrippe Heilig-Geist-Kirche zu Friedberg am 3.Advent  (C)  Lukas 3,10-18:  Johannes der Täufer verweist auf den "Größeren", der da kommen wird: Jesus, der Immanuel (Gott mit uns), Spross (Reis, Ros) der neu erblühten Wurzel Jesse (Isai), dem Hause Davids, Hoffnung einer neuen Zeit.

                                    




Adventskrippe Heilig-Geisit-Kirche zu Friedberg am 4. Advent (A)  Mt 1,18-14:  "Josef beschloss, sich von Maria zu trennen. Während er darüber nachdachte,  erschien ihm  ein Engel im Traum und sagte..."


                            
























                     (Figurengröße: 50 cm, alle vorstehenden Photos: © AKS)        

                                 



In der Kar- und Osterwoche mit Jesus durch Leid und Tod hindurch                                               den Weg des Lebens gehen.                                             


















































"Als der Hauptmann, der Jesus gegenüberstand, ihn auf diese Weise sterben sah,                    sagte er: Wahrhaftig, dieser Mensch war Gottes Sohn."                            (Mk 15,39)


(Figurengröße: 50 cm, alle vorstehenden Photos: © Monica Nietzsch, Bearbeitung KS)  






Am Abend aber diesen Tages der Woche, als die Jünger versammelt und die Türen verschlossen waren aus Furcht... (Joh 20,19)  Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten... (ApG 2,2-3)









Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab (ApG 2,4).


 







Als sich das Getöse herhob, strömte die Menge zusammenund war bestürzt; denn einjeder hörte sie in seiner Sprache reden. Sie gerieten außer sich vor Staunen und sagten: Sind das nicht alles Galliläer, die hier reden? Wieso kann sie jeder von uns in seiner Muttersprache hören... Wir hören sie in unseren Sprachen Gottes große Taten verkünden (ApG 2,6-8,11).









Da trat Petrus auf,... er erhob seine Stimme und begann zu reden... Als sie das (alles) hörten, traf es sie mitten ins Herz und sie sagten: Was sollen wir tun? Petrus sagte zu ihnen: Kehrt um, und jeder von euch lasse sich auf den Namen Jesu Christi taufen zur Vergebung der Sünden; dann werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen. Denn euch und euren Kindern gilt die Verheißung... Die nun sein Wort annahmen ließen sich taufen. (ApG 2,14,37-39,41)















                        (Figurengröße: 30 cm, alle vorstehenden Photos: © AKS) 



 









  Top